Unser Körper weiß oft mehr als unser Verstand

Das Trauma in dir: Wie der Körper den Schrecken festhält und wie wir heilen können" ist ein Buch von Bessel van der Kolk, in dem der Autor vor allem das Thema PTSD erkundet. Er berichtet darüber, wie dieses Leiden am Anfang seiner Karriere nicht ernst genommen wurde, und erzählt von seiner Reise der Erforschung und den Bemühungen, PTSD als Krankheitsbild anzuerkennen.

Das Buch ist faszinierend und zeigt im Grunde, dass traumatische Ereignisse, wenn sie im Moment des Geschehens nicht vollständig verarbeitet werden, „stecken bleiben" und die Betroffenen immer wieder quälen, indem sie immer wieder abgespielt werden.

Bessel zeigt dabei vor allem die wichtige Rolle des Körpers auf. In seinem Buch spricht er viel über den positiven Effekt von Körperarbeit und das Zurückkehren zum Körperbewusstsein.

Vor allem bei extremen Vorfällen scheinen viele seiner Patienten zu dissoziieren - wie aus ihrem Körper austreten - , um mit der Situation besser umzugehen.

Betrachten wir diese Beobachtungen und Erkenntnisse nun aus der Sicht von Access Consciousness, können wir viele interessante Parallelen feststellen.

Zum einen wissen wir, dass bestimmte Energien in unseren Körpern feststecken oder festgehalten werden können, was dann zu Krankheiten oder Störungen führen kann. Aus diesem Grund sind die unzähligen Access Consciousness-Körperprozesse so kraftvoll, denn sie erlauben dem Körper auf sanfte und gleichzeitig tiefgreifende Weise, Blockaden zu lösen, ohne darüber reden zu müssen, geschweige denn sich überhaupt bewusst zu sein, was diese Blockaden sind.

Schauen wir uns andererseits die Dissoziation an, unterstützt uns Access wiederum mit der Erkenntnis, dass wir ein Wesen – eine Energie – sind und einen Körper haben. Die meisten Menschen glauben, dass wir einfach unser Körper seien. Doch wenn wir anerkennen, dass wir diesen Körper haben – oder anders gesagt, mit diesem Körper sind –, ist es plötzlich sehr leicht greifbar, dass unser Wesen es in extremen Situationen wählen könnte, unseren Körper zu verlassen.

An diesem Punkt wird es meiner Meinung nach spannend. Denn für mich ist die große Frage: Passiert dies nur in extremen Situationen oder auch in vielen weniger dramatischen Momenten – und kommen wir dann wieder zur Einheit mit unserem Körper zurück?

Ich glaube, ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage, dass ich mir bisher nur wenig Gedanken darüber gemacht und einfach angenommen habe, dass ich immer in meinem Körper bin oder ihn habe.

Doch genau dieser feine Punkt, an dem alles in Balance ist, an dem unser Wesen, unser Körper und die, oder noch besser eine von dir gewählte Realität zusammenkommen – das ist die Verkörperung.

Verkörperung bedeutet nämlich nicht nur, einen Körper zu haben, sondern unser Wesen, unseren Körper und unsere Realitäten zusammenzubringen und zu leben.

Wenn es auch deine Bitte ist, dann kann ich dir den ESSE-Kurs, der vom 12.–14. Juni in Berlin stattfindet, wärmstens ans Herz legen.

In diesem Jahr findet der ESSE Essentials übrigens nur noch einmal in Europa statt – und das in Berlin.

Wer auch gern mehr als nur einen Körper haben möchte und die Bewertungen, die in unserem Körper feststecken, schmelzen möchte, kann sich hier anmelden oder sich bei Andrew melden, wenn es noch offene Fragen gibt.

In diesem Sinne: „Like ice in the sunshine…"

Anna Gamburg